

Die Lumix G2 ist der direkte Nachfolger der Lumix G1 und setzt das Konzept der kompakten Systemkamera konsequent fort. Bei der Weiterentwicklung der Funktionen ist vor allem eine Neuerung wegweisend: Die G2 ist wie ihre Vorgängerin mit einem drehund schwenkbaren 7,5 cm großen LCDMonitor ausgestattet. Die Innovation: Der Monitor ist ein berührungsempfindliches Touchscreen-LCD-Display. Dieses macht eine neuartige Bedienung mit Touch-Autofokus möglich: Ein einfaches Antippen auf dem Display genügt, um den Kontrast- Autofokus auf das wesent liche Detail des Motivs zu lenken und – falls gewünscht – sofort auszulösen. Die Touch-Bedienung steht für viele wichtige Funktionen sowohl bei Foto- als auch bei Videoaufnahmen zur Verfügung.
Die G2 verfügt über einen 12,1 Mega pixel- Sensor im 4:3-Format und bietet die Vorteile von CCD-Sensoren in der Bildqualität sowie die der CMOS-Sensoren im geringen Stromverbrauch. Die Sensordaten werden simultan über vier Kanäle ausgelesen, was ein klares, ruckelfreies Bild mit einer Wiederholungsrate von 60 Bildern pro Sekunde bei hoher Auflösung ermöglicht. Auch der Bildprozessor Venus Engine HD2 wurde weiterentwickelt und zeichnet sich durch eine verbesserte Signalverarbeitung aus. Farbund Helligkeitsrauschen werden getrennt und separat unterdrückt, sodass die Bildqualität auch bei hohen ISO-Werten bestmöglich erhalten bleibt. Die En gine erkennt außerdem drei entscheidende Bildbestandteile automatisch und hebt damit Kanten genauer hervor, betont Details in feinstrukturierten Bereichen. Bei kontrastarmen und unscharfen Flächen beseitigt die verbesserte Rauschunterdrückung Farbstörungen. Bilder und Videos wirken natürlich und klar. Praktisch ist das Staubschutzsystem vor dem Sensor, mit dem die Kamera ausgestattet ist. Dabei kommt ein Ultraschallwellen- Filter zum Einsatz, der mit 50.000 Vibrationen pro Sekunde die Ablagerung von Partikeln und damit das Eindringen von Staubteilchen bei einem Objektivwechsel verhindert.
Mit der Lumix G2 lassen sich High-Definition- Videos mit 1.208 x 720 Pixeln im AVCHD Lite-Format aufzeichnen. Das Format benötigt dabei weniger Speicherplatz als Motio-JPEG. Große Gestaltungsfreiheit bei den Aufnahmen eröffnen die vielen Möglichkeiten, die das Wechselobjektiv und der Sensor bieten. Bei der Videofunktion steht wie bei Fotos der „intelligente Automatik“-Modus zur Verfügung. Vor allem Anfänger werden dies zu schätzen wissen, da HD-Videos problemlos gelingen. Gesichtserkennung, intelligente Belichtung und automatische Szenenerkennung sorgen für optimale Aufnahmen ohne manuelle Einstellungen. Natürlich lassen sich die Aufnahmen auch manuell gestalten mittels Blendenvorwahl und Einsatz der Schärfentiefe. Überhaupt bietet die Lumix G2 dem Nutzer einen weiteren Gestaltungsspielraum. Hierzu stehen sieben vorprogrammierte Effekte wie Retro, Pur oder Monochrom zur Verfügung. Werte wie Ton, Helligkeit und Sättigung lassen sich individuell einstellen. Vor dem Auslösen kann die Wirkung mittels LiveView im Display überprüft und gegebenenfalls auch noch korrigiert werden. Wer bestimmte Einstellungskombinationen bevorzugt verwendet, hat die Möglichkeit, diese als Individualfunktion zu speichern und so schnell wieder darauf zuzugreifen. Insgesamt verfügt die G2 über 26 Motivprogramme, von denen die meisten sich auch für Videofunktionen einsetzen lassen. So entstehen Aufnahmen, die nicht mehr nachbearbeitet werden müssen. ad